ap11 Was wir von Paul Potts lernen können.

Das Leben ist nun mal nicht gerecht. Manche werden mit einem goldenen Löffel im Mund geboren, andere mit einer Neurodermitis.
Untersuchungen zufolge haben Menschen, die in eine Unternehmerfamilie geboren wurden, deutlich bessere Chancen, es zu einer hoch dotierten Führungskraft zu bringen als ein genauso talentierter Mensch, der aus einer Familie stammt, wo der Vater (!) Angestellter oder gar Arbeiter war.

Warum beginne ich diesen Artikel mit solch wenig aufbauenden Tatsachen?

Weil es auch eine gute Nachricht gibt. „Nicht wie der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt“ lautet eine oft gehörte Skipper-Weisheit. Also, nicht wie etwas ist – die gegenwärtige Lage, unsere Persönlichkeit , ein anderer Mensch – ist entscheidend, sondern wie wir damit umgehen. Die Umstände für ein bestimmtes Vorhaben mögen widrig sein, die eigene Persönlichkeit nicht gerade prädestiniert dazu – entscheidend ist die innere Einstellung, ob uns etwas gelingt oder ob wir von vornherein uns gar nicht daran wagen, es zu versuchen.

Ein Beispiel: Angenommen, Sie wollten Opern singen, wären aber ziemlich unsicher, noch dazu übergewichtig. Ihr unvorteilhaftes Aussehen wird nur noch von Ihren schiefen, gelben Zähnen übertroffen, weswegen Sie sich nicht trauen, den Mund zu öffnen. Beruflich haben Sie es vom Regalauffüller im Supermarkt zum Handyverkäufer mit einem Stundenlohn von acht Euro gebracht.

Aber Sie wollen Opern singen. Was Ihre Freunde und Bekannten zu diesem Wunsch sagen, können Sie sich denken. Was machen Sie jetzt?

Dauer: 8 Min.

Diesen Beitrag können Sie nachlesen oder weiterempfehlen auf meinem Persönlichkeits-Blog

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