„Bevor ich sterbe, will ich …“ Eine Aktion zum Mitmachen.

Eine Frau verliert einen geliebten Menschen und versinkt für lange Zeit in Trauer und Depression. Mit der Zeit ist sie aber auch dankbar für die Zeit, die sie zusammen hatten und schließlich findet sie eine tiefere Klarheit, indem sie sich mit dem Tod beschäftigt.

Aber es fällt ihr nicht leicht, sich im Alltag immer wieder daran zu erinnern, was wirklich wichtig für sie ist im Leben. Sie will eine tägliche Erinnerung daran schaffen, und sie will auch wissen, was für die Menschen um sie herum wichtig ist. Mit Hilfe von Freunden bemalt sie die Seite eines verlassenen Hauses in ihrer Nachbarschaft in New Orleans mit Tafelfarbe. Mit einer Schablone bringt sie viele Male einen bestimmten Satz auf die Wand.

Der Satz lautet: „Bevor ich sterbe, möchte ich _______ . “ Jeder, der an der Hauswand vorbei kommt, kann mit einem Stück Kreide den Satz vollenden.

Es war ein Experiment, und sie wusste nicht, was sie erwartet. Am nächsten Tag war die Mauer vollständig ausgefüllt und es wurde immer mehr geschrieben.

„Bevor ich sterbe, möchte ich…

… singen für Millionen,
… sie noch einmal halten,
… den Uniabschluss meiner Tochter erleben,
… einen Baum pflanzen,
… meinen Kindheitstraum verwirklichen,
… vollständig ich selbst sein.

Die Antworten der vielen Menschen ließen sie lachen und weinen. Sie trösteten sie während ihrer härtesten Zeiten. Sie verstand ihre Nachbarn in einer neuen und aufschlussreichen Weise, und die Wand erinnerte sie daran, dass sie nicht allein mit ihrem Kummer war und dass viele Menschen versuchen, ihrem Leben einen Sinn zu geben.

Hören Sie mehr dazu auf diesem Podcast.

Diesen Beitrag können Sie auf meinem Persönlichkeits-Blog nachlesen.

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Bild: Candy Chang

Veröffentlicht von

Hans-Jürgen Walter

Hans-Jürgen Walter

  geboren in dem Jahr als Hawaii selbstständig wurde, der Austin Mini und die Currywurst auf den Markt kam aufgewachsen in dem Geist mittelständischen Unternehmertums (Danke, Vater!) “dank” Lehrerschwemme mit einem Ingenieurstudium begonnen (anstatt Sportlehrer) aus Begeisterung Studium abgebrochen und 1985 selbstständig gemacht. jobbte in meiner “Sturm und “Drangzeit” als Sportartikelverkäufer und Wildwasser-Instruktor gründete 1985 mit einem Partner mein erstes Unternehmen “Walter und Partner” (Entwicklung und Vertrieb von Planungssoftware ) lernte Josef Schmidt kennen und begann als freiberuflicher Trainer für das SchmidtColleg in Bayreuth arbeite seit 1990 als Coach, Trainer und Moderator für mittelständisch-denkende Führungskräfte und Unternehmer schrieb 1997 eines der ersten deutschen Bücher über MindMapping    

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